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Oder: 3 Hindernisse auf dem Weg zum Glücklich-Sein

Die drei Blockaden auf dem Weg zur inneren Mitte und Harmonie sind:

Hass

Hass wird geboren aus Gewalt und Gräuel, ob körperlicher und/oder psychischer Natur. Daraus resultierende Rachegefühle sind Ausdruck tiefen Schmerzes, Trauer über einen unnötigen Verlust, am eigenen Leib erfahrene Ungerechtigkeit oder die Unbegreiflichkeit einer Tat.

Doch: Schaffen Rache und Hassgefühle das Leid aus der Welt? Bringt die Rache das Verlorene zurück oder heilt es den tiefen Schmerz?

Hass und Rachegefühle vergiften die eigene Seele. Abneigung gegen den unangenehmen Kollegen, das Schimpfen auf einen aggressiven Auto- oder Radfahrer, die Verachtung von Menschen mit konträrer Weltanschauung - dies alles schadet mir selbst mehr als dem anderen. Ich selbst bin es, die sich schlecht fühlt. Ich selbst quäle mich jeden Tag damit aufs Neue. 

Wofür?

Neid

Neid entsteht im Vergleich mit anderen, im Hinschauen auf die Menschen um mich herum. Darauf zu achten, wer mehr hat, wer beliebter ist, wer mehr Talente aufweist oder mehr Erfolge hat, ruft ein unangenehmes Gefühl hervor. Ich quäle meine Selbstachtung mit der Frage: "Hat der andere es mehr verdient? Ist er mehr wert als ich?"

Diese negativen Gedanken und Energien sind Keim von Wut, Aggression, Gier, Eifersucht und Frustration. Sich zu fragen, was mir fehlt, warum ich es nötig habe auf andere zu schauen, kann helfen die Sichtweise zu ändern. Wer erreicht hat, was ich erstrebe, kann mir als Vorbild dienen. Ich kann mich aber auch einfach nur für den anderen freuen.

Und vor allem sollte ich mir vor Augen führen, was gut ist in meinem eigenen Leben.

Ich-Bezogenheit

Ich-Bezogenheit ist mehr als reiner Egoismus. Vielmehr bedeutet es, Dinge ausschließlich aus der eigenen Warte zu betrachten und mit der eigenen Wertemeinung zu vergleichen. Sich selbst als das Maß aller Dinge anzusehen. Andere von der eigenen Ansicht überzeugen zu wollen ist ein "Ego-Programm". Hier auf Erden geht es darum sich selbst zu entwickeln und andere ihren Weg selbst finden zu lassen.

Typische Egoprogramme:

  • alles kommentieren (zu allem seine Meinung äußern)
  • andere vom eigenen Standpunkt überzeugen wollen (selbst das Maß aller Dinge sein wollen)
  • Kritiksucht
  • Unfähigkeit Schmerzen und Leiden zu ertragen (jammern, seine Krankheit in den Mittelpunkt stellen, bedauert werden wollen)
  • ewiges Klagen (über das Wetter, das Essen, die Unfreundlichkeit anderer und der ganzen Welt)
  • Hilfe aufdrängen, Sorgen abnehmen (Helfersyndrom)
  • für "selbstlose" Hilfe Dankbarkeit, ein Geschenk, eine Einladung erwarten
  • ungefragt Ratschläge erteilen (und sogar beleidigt sein, sollten diese nicht angenommen werden)
  • Recht haben wollen
  • nach Anerkennung gieren (bewundert werden wollen)
  • Belehrung 
  • sich selbst die Schuld für alles geben (und sich damit in den Mittelpunkt stellen)
  • sich in der Opferrolle "suhlen" und damit andere zu Rücksicht zwingen
  • Zweifel
  • Körperkult
  • Selbstverwirklichung um jeden Preis

Viele Egoprogramme verstecken sich hinter der Hilfsbereitschaft. Sich für gütig und barmherzig zu halten ist ein Egoprogramm, da der Fokus auf diesen Fähigkeiten liegt und dafür Bewunderung und Akzeptanz erwartet wird. Erst selbstlose Hilfe, die nichts erhofft oder erwartet, sondern ganz für sich selbst steht, ist ein Zeichen, dass die Ich-Bezogenheit abgelegt wurde.

Auch Schuldgefühle sind ein gut verstecktes Egoprogramm. Zu glauben, die alleinige Kraft zu besitzen, die Verantwortung für das Schlechte zu tragen. Zu glauben, ich hätte die Macht das Schlechte überhaupt erst hervorgerufen zu haben. Vielmehr sollte ich mich fragen: Ist es eine Prüfung, bei der ich lernen und mich weiterentwickeln soll?

 

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