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schamanenreise.at

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Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod? Glauben Sie an Inkarnation? Hätte unser Leben ohne Wiedergeburt überhaupt einen Sinn? Ich bin überzeugt, dass Erfahrung universell ist und uns in ein Leben nach dem Tod begleitet.

Der Tod

Meiner Meinung nach ist es essentiell, eine bestimmte Sichtweise über das Leben und den Tod zu haben, um eine spirituelle Lebensweise annehmen zu können. Meine neue Sichtweise über den Tod und mich als Seele hat mir sehr geholfen, den Tod meines Lebensgefährten anzunehmen als das, was es ist: Ein Nach-Hause-gehen.

Als ich während einer schamanischen Trance den Tod gefragt habe, wie er entscheidet welcher Mensch zu welchem Zeitpunkt sterben muss, antwortete er: "Für das Sterben ist jeder selbst verantwortlich. Ich begleite bloß die Seelen nach Hause, sobald sie nach mir rufen."

Auf die Frage während einer LZL-Sitzung (Hypnosereise in das Leben zwischen den Leben) an die Seelengestalt meines Lebensgefährten ein paar Monate nach dessen Ableben, warum mich seine Seele schon so früh verlassen hat, erhielt ich die Antwort: "Weil ich mit meiner Lebensaufgabe schon fertig bin und du halt langsamer bist."

Ja, schon klar. Meine Seele ist keine von der flotten Truppe. Das ist mir inzwischen bewusst. Ich brauche halt Zeit. Die ist ja ohnehin relativ. 

Inkarnation

Was mir in schwierigen Situationen hilft ist folgende Sichtweise, die ich mir im Laufe meiner Trance-Reisen und durch die Arbeit mit meinen helfenden Spirits angeeignet habe:

  • Ich habe eine Seele.
  • Meine Seele geht auf der Erde zur Schule.
  • Ich bin hier um zu lernen.
  • Meine Seele wohnt in meinem Körper.
  • Mein Körper ist mein Verbündeter und meldet sich (manchmal sehr schmerzhaft), wenn ich meine Seele hängen lasse.
  • Meine Seele kommt aus der Anderswelt (die auch Traumzeit oder Jenseits oder Seelenheim oder andere Dimension genannt wird).
  • Meine Seele kehrt nach dem Zurücklassen der fleischlichen Hülle wieder dorthin zurück, sobald sie ihre Lebensaufgabe erfüllt hat. Welche sie sich übrigens selbst ausgesucht hat. Keine Chance also jemand anderem für den ganzen "Mist" hier die Schuld zu geben.
  • Wir spielen hier auf Erden eine bestimmte Rolle, um die Lebensaufgabe erfüllen zu können. Und zwar jeder hier.
  • Menschen, die mich verletzen, spielen das nur, denn es ist ihre Rolle hier auf Erden. (Das hilft mir sehr ihnen zu vergeben, dass sie mich nicht uneingeschränkt lieben können. Das half mir vor allem, mein Trauma und meine Opferrolle abzulegen.)
  • Da jeder Mensch seine eigene Rolle spielt, ist Neid überflüssig. Ich hätte mir ja schließlich die selbe Rolle aussuchen können. Habe ich aber nicht.
Sterben ist Heimkehr

All unsere Erfahrungen aus diesem Leben (wie aus allen vorigen) nimmt meine Seele nach Verlassen des Körpers mit nach Hause, in das Seelenheim. Dort werden die Erfahrungen gespeichert und helfen mir, mich als Seele weiterzuentwickeln. Jedes Leben wird nachträglich begutachtet und beurteilt. Das ist so etwas ähnliches wie das Fegefeuer, wo ich vor mir selbst Rechenschaft über mein Handeln ablege. Es ist ja bekannt, selbst ist man der strengste Richter. 

Für ein nächstes Leben, eine neue Inkarnation, wird ein neues Lebensziel gewählt, eine bestimmte Lebensaufgabe erstellt, oder ein "altes" Ziel zur Wiederholung gewählt. Auf jeden Fall ist der Weg das Ziel, die Erfahrungen, die mich prägen und wachsen lassen, denn sobald ich die Lebensausgabe erfüllt, also das Ziel erreicht habe, ist die Inkarnation abgeschlossen

Sterben ist heimkehren. Sich bereit machen. Dem Tod melden, dass er mich abholen darf. Ich mag den Tod. Er ist ein netter Kerl. Denn er ist dazu da, mich nach Hause zu begleiten. Das Loslassen des Körpers ist schließlich eine erschöpfende Angelegenheit. Da hat man gern jemanden an seiner Seite. Wie ich sterbe ist meine eigene Entscheidung. Je harmonischer ich lebe, umso leichter wird das Loslassen. Mal sehen, ob ich recht behalte. Mögen mich meine Spirits bis in meine letzten Stunden hier auf Erden begleiten.

 

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