Das zu sich nehmen einer Mahlzeit ist für mich mehr als nur den Körper mit Nahrung zu versorgen. Vor allem wenn es selbst gekocht ist. Ich habe Zeit und Liebe dafür aufgewandt. Das Gericht genussvoll zu verspeisen ist eine Art Seelenritual für mich selbst.

Bewusst speisen

Daher ist es mir ein Anliegen mir bewusst zu machen, woher die Lebensmittel kommen, die ich so sorgsam verarbeitet habe. Schon beim Einkauf achte ich auf die Qualität der Zutaten, ob Tiere friedlich und in Achtsamkeit aufwachsen durften.

Bei besonderen Speisen dekoriere ich den Tellerrand mit Petersilie. Ich richte mir den Tisch hübsch her mit Serviette und einem hübschen Untersetzer. Von jeder Zutat nehme ich vor den ersten Bissen ein winziges Stück beiseite und bedanke mich bei dem Tier, das sein Leben für das Fleisch gelassen hat. Ich bedanke mich beim Gemüse für seine Blätter, Knollen oder Wurzeln. Bei den Bäumen und Sträuchern für ihre Samen, Früchte und Gewürze. Was ich beiseitegeschoben habe, opfere ich nach der Mahlzeit der Natur und den Spirits. Hierfür darf mein Balkonkisterl dienen. (Den Vögeln und Ameisen schmeckts, der gebe ich nur bekömmliches hinaus.)

Zuletzt danke ich Mutter Erde und den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft für die Vielfalt, die sie für jeden von uns hervorbringen und womit sie die Natur so wunderreich gestalten.

Eine herrliche Genussübung, die mir jeden Tag bewusst macht, wie dankbar ich sein darf täglich mit dem Nötigsten versorgt zu sein.

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