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schamanenreise.at

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Worte sind Macht. Sind sie einmal ausgesprochen, kann man sie nicht mehr zurücknehmen und verschwinden lassen. Sie sind unumkehrbar. 

Schon in der Kindheit werden wir negativ konditioniert. Eltern sagen: "Tu das nicht!" "Hör auf!" "Das darfst du nicht." "Das gehört sich nicht." Lehrer unterstreichen Fehler in roter Farbe, kringeln das fehlerhafte Wort ein, heben es geradezu hervor. Der Chef oder Kollegen üben Kritik an uns und betonen, was verkehrt gelaufen ist. Das Negative steht als Bild vor unserem inneren Auge und erzeugt Frust oder Unmut.

Hilfreiche Formulierungen sich solche, die ein positives Bild erzeugen, das wünschenswerte Verhalten oder das erwünschte Ziel. Eltern sagen also den Kindern: "So darfst du es machen." "Das ist gut so." "So macht man das." Lehrer schreiben die richtige Schreibweise in Rot an den Rand des Heftes. Der Chef oder Kollegen sagen: "Wenn du das so machst, dann gelingt es."

Worte sind Macht. Sie erzeugen Emotionen beim Gegenüber, aber auch bei mir selbst. Positiv denken bedeutet also nicht, alles gut und schön zu finden. Positiv denken bedeutet, meine Wortwahl zu wandeln, mich selbst in eine erfreuliche Stimmung zu versetzen, mich selbst zu motivieren. 

Eine Affirmation ist laut Definition eine bejahende Aussage, also ein positiv formulierter Satz. Negative Glaubenssätze aus meiner Kindheit, Dogmen, die meinen Selbstwert herabsetzen, kenne ich zur Genüge. 

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